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WINDOWS 7

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INTERNETSICHERHEIT   /   23 Januar, 2020 13:51   /  A+ | a-



Windows7 und nun?

Ab dem 14. Januar sind Nutzer des alten Microsoft-Betriebssystems Windows 7 auf sich allein gestellt. Das können sie jetzt am besten tun.

Von der 7 auf die 10: Microsoft beendet ab dem 14. Januar die Unterstützung für das Betriebssystem Windows 7, das 2009 zum ersten Mal auf den Markt kam. IT-Experten empfehlen ein Update auf Windows 10 – vor allem, wenn das Gerät für das Internet genutzt wird. (Kitti Kornkasame)
Nach mehr als zehn Jahren beendet der Softwarehersteller Microsoft seine Unterstützung für Windows 7. Ab dem 14. Januar erhalten Nutzerinnen und Nutzer des Betriebssystems keine Sicherheitsupdates mehr. Das trifft zahlreiche Menschen, auch wenn das Betriebssystem eigentlich von aktuelleren Programmversionen abgelöst ist. Nach Angaben der Plattform Netmarketshare hatte Windows 7 im Dezember immer noch einen Marktanteil von 26 Prozent Marktanteil.

Damit war es die Nummer Zwei hinter dem aktuellsten Microsoft-Betriebssystem Windows 10. Auch Vereine und Institutionen arbeiten noch mit dem veralteten System, wie Norbert Frank berichtet. Er ist IT-Experte der Verbraucherzentrale Bremen und beobachtet, dass besonders dort Windows 7 genutzt werde, „wo kein Geld ist“. Die Betroffenen sind ab der kommenden Woche ohne Schutz des Software-Herstellers unterwegs. Auch der technische Kundendienst wird laut Microsoft für Windows 7 nicht mehr zur Verfügung stehen. Experten sagen, was jetzt zu tun ist.

Kann ich Windows 7 trotzdem nutzen?

Ja, das geht. „Wenn Sie Windows 7 nach Ablauf des Supports weiterhin verwenden, arbeitet Ihr PC wie gewohnt“, heißt es auf der Internetseite des Herstellers. Er sei aber anfälliger für Sicherheitsrisiken und Viren. Deshalb rät Norbert Frank von der Verbraucherzentrale Bremen davon ab, das Betriebssystem zu nutzen, wenn man mit seinem Gerät im Internet surfen möchte. Er warnt besonders davor, mit Windows-7-Rechnern nach dem 14. Januar Reisen zu buchen, bei Amazon zu shoppen oder sein Online-Banking aufzurufen. Bei Letzterem müsse man rechtlich den finanziellen Schaden selbst tragen, wenn das Gerät gehackt werde. Lediglich offline könne man Windows 7 weiter nutzen, sagt Frank.

Wie akut ist die Gefahr?

Das Betriebssystem sei schon lange nicht mehr sicher, meint Frank. „Die Zahl der Fehler, die gefunden werden, steigt mit dem Alter des Betriebssystems“, erklärt er – ein fataler Zusammenhang für das gut elf Jahre alte Windows 7. Im Jahr 2019 hat es mit 250 Schwachstellen einen Rekordwert erreicht, zeigt das Daten-Portal „Cvedetails“. „Das Ding ist wie ein Schweizer Käse löchrig geworden“, sagt Frank. Auch Carsten Zeug, Bereichsleiter und IT-Experte beim Bremer Unternehmen Medien Systempartner (MSP) warnt vor Sicherheitslücken. Hacker spezialisierten sich weltweit auf alte Systeme. „Das ist eine ganze Industrie“, sagt Zeug. Die Folgen für die Verbraucher könnten ihm zufolge verheerend sein: von nicht mehr einsatzfähigen Rechnern, über die Fremdnutzung bis hin zu Datendiebstahl. Beide Experten, sowohl Zeug als auch Frank, raten dazu, Windows 10 zu installieren.

Was funktioniert sonst nicht mehr?

Nach Angaben von Microsoft laufen am 14. Januar diverse Anwendungen aus. Darunter sind etwa der Internet Explorer, Spiele wie Internet Backgammon und Internet-Checkers sowie der Electronic Program Guide für das Windows Media Center.

Kann mein Gerät Windows 10?

Das hängt vom Gerätetyp ab. IT-Experte Frank rät dazu, sich vor dem Update über den PC, Laptop oder das Tablet bei seinem Hersteller zu informieren. Dort sollten Nutzer schauen, ob es für alle Teile des Geräts auch Windows-10-Treiber gibt. Seien diese nicht verfügbar, könnten einige Funktionen nach einem Update ausfallen. Die Nutzer brauchen laut Frank vor dem Update keine Angst zu haben. Laufe Windows 10 auf dem Rechner nicht, geht über die „Systemwiederherstellung“ stets die Rückkehr zu Windows 7. Laut Frank sollten Besitzer eines Geräts, das älter als fünf Jahre ist, über eine Neuanschaffung nachdenken. Das Arbeiten mit dem neuen Betriebssystem solle ja auch noch Spaß machen, sagt er. Carsten Zeug sieht das ähnlich: „Je älter ein Gerät ist, desto langsamer wird es mit dem neuen Betriebssystem.“ Denn die Software, die für aktuelle Betriebssysteme geschrieben sei, brauche oft mehr Leistung als ältere Versionen unter Windows 7.

Kann ich Windows 10 gratis bekommen?

Auch wenn Microsoft auf seiner Internetseite behauptet, dass das aktuellste Betriebssystem nur gegen Geld zu haben sei, bekommt man es auch kostenlos. Die Verbraucherzentrale Bremen empfiehlt dazu eine Anleitung von der Stiftung Warentest. Hier der Link führt dazu: https://bit.ly/2QAF988. Auf einem neu gekauften PC oder Laptop ist Windows 10 oft bereits installiert – das gilt auch für neue Tablets mit Windows als Betriebssystem.

Was muss ich vor dem Upgrade beachten?

Daten sichern nicht vergessen. Carsten Zeug nennt mehrere Wege: Man kann die Daten demnach per Hand auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick mit ausreichender Speicherkapazität ziehen. Auch in der Cloud können Daten gespeichert werden. „Brisante Daten sollte man jedoch verschlüsseln“, meint der IT-Experte. Um wirklich alle Daten wie etwa Spielstände zu erwischen, dazu empfiehlt Zeug eine Backup-Software.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-byebye-windows-7-_arid,1888144.html
Von Eva Przybyla 08.01.2020
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